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Die Krise als Chance in Arbeitskleidung –
Wie Sie durch Ihre Krise mehr Freiheit, Macht und Selbstsicherheit bekommen
In diesem Aufsatz ist mit Impotenz die erektile Dysfunktion (Impotentia coeundi) gemeint. Das heisst, bei dem betroffenen Mann wird keine ausreichende Gliedversteifung für den Geschlechtsverkehr erreicht.
Es geht hier hauptsächlich darum, die Möglichkeiten der Hypnose zur Behandlung der nicht-organischen, psychisch bedingten Impotenz zu beschreiben.
Karsten Noack, Heilpraktiker für Psychotherapie, behauptet, das wichtigste Sexualorgan sei das Gehirn. Als mögliche psychische Ursachen für erektile Dysfunktion nennt er Stress, Ängste, Depressionen, Leistungsdruck und Versagensängste.
Dr. Preetz schreibt, „Sexuelle Funktionsstörungen können in der Regel durch Hypnotherapie schnell gebessert oder geheilt werden."
Als mögliche Ursachen für die Impotenz nennt er ständige Streits, feindselige Gefühle in der Partnerschaft, finanzielle Probleme, unbewusste Konflikte, Kombination von Versagensangst und Selbstbeobachtung, Müdigkeit und starke körperliche oder psychische Belastung.
Im Falle einer psychogenen Impotenz werde Sexualität oft zum Leistungsthema und mit Angst verknüpft. Angst unterbricht die sexuelle Reaktion, weil in Zeiten physischer Bedrohung alle nicht lebenswichtigen Funktionen abgeschaltet werden. Dazu gehört auch die Erektion.
"Organische Ursachen ausgeschlossen, lässt sich die erektile Dysfunktion mittels Hypnose oft in kurzer Zeit erfolgreich behandeln."
Preetz berichtet bei funktionellen Störungen von Erfolgen innerhalb einer Sitzung, mittels Suggestionstherapie in tiefer Hypnose.
Wenn die Potenzstörung Symptom eines unbewussten Konflikts oder einer unbearbeiteten traumatischen Situation ist, könne die Ursache mittels Hypnoanalyse (aufdeckendes Hypnoseverfahren) meist schnell aufgedeckt werden. Dr. Preetz: "... Veränderung muss im Unterbewusstsein geschehen."
Kossack empfiehlt Hypnose als Diagnostikum, Hilfsmittel der Verhaltensänderung, zur direkten Symptomveränderung und zum Abbau neurotischer Konflikte. "Sowohl direkte als auch indirekte Vorgehensweisen sind erfolgreich."
Fuchs und seine Kollegen behandeln Impotenz (erektile Dysfunktion) mit indirekten Suggestionen und posthypnotischen Suggestionen. Im Zeitraum von 10 Jahren behandeln die Hypnotherapeuten 336 Patienten sehr erfolgreich.
Crasilneck arbeitete bei 100 Patienten mit Hypnose an der Impotenz. Er verwendete direkte Suggestionen zur Erektion und arbeitete an der kognitiven und emotionalen Einsicht in das Problem der Impotenz. Nach einem Jahr war bei den Patienten immer noch Symptomfreiheit ohne Symptomverschiebungen festzustellen.
Kossack berichtet noch von weiteren Einzelfällen, bei denen die Impotenz erfolgreich mit Hypnose behandelt wurde. Unter anderem mit Ich-stärkenden Suggestionen und der Aufdeckung von Traumata.
Meinhold unterscheidet bei sexuellen Störungen Ursachen und Auslöser. Auslöser können sein: Schuldgefühle, Ängste, Identifizierung mit dem Partner, Versagensängste und andere Hemmungen.
Speziell bei Potenzstörungen erwähnt Meinhold als "Anlass" den "erlernten Reflex", der sich als ungewollte Autosuggestion auswirkt. Zum Beispiel als Folge eines durch natürliche Umstände zu erklärenden ersten "Versagens". Die Angst vor erneutem Versagen wird eine wirksame Suggestion und führt mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Versagen.
Meinhold berichtet aus seiner Praxis über befriedigende bis gute Erfolgsaussichten bei der Behandlung von Impotenz mit autogenem Training (Selbsthypnose) und gestufter Aktivhypnose.
Ebenfalls befriedigende bis gute Erfolgsaussichten hat man mit Hypnoanalyse (aufdeckende Hypnose) und suggestiven Hypnoseverfahren.
Gute bis sehr gute Erfolgsaussichten beschreibt Meinhold bei Verwendung seiner lebensgeschichtlich tiefenpsychologischen Therapie in Hypnose (aufdeckendes Hypnoseverfahren).
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